"Ökumene in Hengersberg" auf dem Kirchentag in München
Damit Ökumene vor Ort entstehen und wachsen kann, braucht es interessierte Geistliche und engagierte Bürger beider Konfessionen. Beide Voraussetzungen sind in Hengersberg seit vielen Jahren gegeben. Ein beredtes Beispiel für die geglückte Zusammenarbeit der evangelisch-lutherischen und der katholischen Gemeinden ist seit 1977 der ökumenische Pfarrbrief, der zurzeit 10 Mal im Jahr in einer Stärke von 64 Seiten erscheint.
Hengersberg liegt im Schnittpunkt der Diözese Passau und des Donaudekanats Regensburg. So ist es nicht verwunderlich, dass sich die beiden Kirchengemeinden in Hengersberg, zusätzlich im Auftrag des Diözesanrates der Diözese Passau, am Ökumenischen Kirchentag, der vom 12. - 16. Mai 2010 in München stattfand, mit einem Stand auf der Agora engagierten. Der Stand befand sich in der Halle der Diözesen A5 unter der Nummer I14 auf der Messe München.
Auf großen Schautafeln wurde die Arbeit der Ökumene vor Ort dargestellt - Schautafeln zum Beispiel mit den Überschriften „Einig im Glauben“, „Organisatorisch verbunden“ oder „Gemeinsam feiern“. Einzelne Gruppen, wie zum Beispiel die Gruppe mit Behinderten in der Familie „Wir gehören zusammen“, das „Hengersberger Forum“, das sich der Erwachsenenbildung verschrieben hat, oder die Gruppe, die seit 18 Jahren das „Donaugebet“ für die frei fließende Donau organisiert, stellten sich auf eigenen Schautafeln vor. Ein Quiz, ein Fotoshooting Arrangement, ein Sonderpfarrbrief und viele persönliche Gespräche ließen die Ökumene in Hengersberg lebendig werden - Anregungen für die Weiterentwicklung der Ökumene, die fast 500 Jahre nach dem Thesenanschlag in Wittenberg aus der kirchlichen Arbeit nicht mehr wegzudenken ist.
Weitere Informationen zum Ökumenischen Kirchentag finden Sie im Internet unter
www.oekt.de.